Blütenwiesen für die Nordstädter, für 3000 EUR und für den Stadtgeburtstag

Zur heutigen Ortsbeiratssitzung hier ein kurzer Bericht:

Wir haben intensiv über das Für und Wider von Blühflächen in der Stadt gesprochen. Ein Mitarbeiter des Gartenamtes hat Bilder von verschiedenen Blühstreifen in der Stadt im vergangenen Jahr gezeigt und von sehr positivem Feedback aus der Bevölkerung und von anderen Kommunen berichtet. Die Kosten lägen zwischen 1,5 und 3 EUR/m², die vom Ortsbeirat zu tragen sind. Die Wiesen würden zweimal gemäht. Dafür fielen keine zusätzlichen Kosten an.

Hannes Volz hat kritisiert, dass diese Blühstreifen nur eine kurzfristige Wirkung haben. Nach 3 Jahren müssten die Flächen umgegraben werden um neu damit zu starten oder die Flächen anders zu nutzen.

Als Flächen in der Nordstadt war ein Streifen längs des Nordstadtparks und entlang der Wiener Straße vorgeschlagen. Der Ortsbeirat hat schließlich 3000,- von seinem Grünflächen-Dispositionsmitteln in Höhe von insgesamt ca. 6500 EUR für diese Blühflächen bereitgestellt. Ich war eine von drei Gegenstimmen bei dem Antrag.

Außerdem haben wir eine Jubiläumseiche beschlossen, die im Nordstadtpark gepflanzt werden soll. Die Initiative dazu ging wohl vom Verein Essbare Stadt aus. Allerdings war deren Anliegen zunächst mehrere Bäume mit essbaren Früchten in den Stadtteilen zu pflanzen. Dieser Vorschlag wurde zu der Jubiläumseiche abgewandelt und 250 EUR für den Kauf einer Eiche bereitgestellt.

Unklar ist mir dabei geblieben, ob diese Entscheidung auch im Sinne der Essbaren Stadt ist, weil ja eigentlich was Essbares gepflanzt werden sollte. Allerdings hieß es, nur der Nordstadtpark käme als Standort in Frage und dort gebe es max. 3 Standorte für Baumpflanzungen. Ein Antrag von Hannes für Straßenbäume in der Reuterstraße wurde danach abgelehnt.

Außerdem haben wir Dispomittel für die Gemeinschaft im Stadtteil vergeben. 300 EUR bekommt der DRK-Stadtteiltreff, 1000 EUR werden dem Schlachthof zur Organisation und Unterstützung der 1100-Jahr-Feierlichkeiten übertragen und 300 EUR gehen an die „Gesegnete Mahlzeit“. Die Vergabe wurde im Block abgestimmt. Ich habe dagegen gestimmt, weil insbesondere die letzte Position sehr kurzfristig vorgeschlagen wurde und mir nicht klar geworden ist, was dort genau finanziert werden soll und ob das einen langfristigen Nutzen hat.

Zum Unterstadtbahnhof wird es voraussichtlich vor den Sommerferien eine weitere Informationsveranstaltung geben. Hier wurde die Veränderungssperre von der Stavo um ein Jahr verlängert.

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