Über Fahrradstraße und Kleingärten

Am Donnerstag findet die nächste Ortsbeiratssitzung im Scheidemann-Haus statt. Es gibt drei Themen

    1. Fahrradstraße
      In der Fiedlerstraße soll eine Fahrradstraße eingerichtet werden. Die Fiedlerstraße ist auch jetzt schon gut mit dem Fahrrad befahrbar und eine gute Alternative zur Holländischen Straße. Damit verbunden wäre dann auch Tempo 30.
      Wichtig ist, dass der Holzhandel weiterhin die Straße nutzen kann und sich Fahrräder und Autofahrer die Straße teilen, sollten wir uns für die Fahrradstraße entscheiden. Letztendlich wird sich da in der Realität hinterher sich nichts wirklich gravierendes ändern.
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    2. „Arrondierungsgebiet Quellhoftal“
      Dazu liegt mir die Vorlage leider noch nicht vor. Es geht um Grundstücke und Kleingärten, deren Flächen für öffentliche Grünflächen vorgesehen sind und mittelfristig geräumt werden sollen. Es gibt erhebliche Differenzen zu dem Vorgehen zwischen dem Garten- und dem Liegenschaftsamt der Stadt. Bin da auf die Diskussion gespannt.

    3. Nachbetrachtung Bürgerforum Nordost
      Die Stadt und die KVG hatten zu einem Bürgerforum zur Diskussion der langfristigen Verkehrsentwicklung in Kassel geladen, Einige unserer Vorschläge wurden dort aufgegriffen. Die KVG stellte Ideen ihres Nahverkehrskonzepts vor. Andere Ideen, etwa einer Ringtram oder eine Sicherung der Trasse am Unterstadtbahnhof wurden wenig begeistert notiert.
      Das Format der Veranstaltung war ziemlich gut. Es waren etwa 80 Bürger gekommen. Der Workshop-Charakter mit einem „Zirkeltraining“ an 4 Ständen hat auch alle Teilnehmer aktiviert und viel Austausch ermöglicht. Jetzt ist nur die Frage, wie viele und welche der Vorschläge tatsächlich weiterverfolgt werden.

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Blütenwiesen für die Nordstädter, für 3000 EUR und für den Stadtgeburtstag

Zur heutigen Ortsbeiratssitzung hier ein kurzer Bericht:

Wir haben intensiv über das Für und Wider von Blühflächen in der Stadt gesprochen. Ein Mitarbeiter des Gartenamtes hat Bilder von verschiedenen Blühstreifen in der Stadt im vergangenen Jahr gezeigt und von sehr positivem Feedback aus der Bevölkerung und von anderen Kommunen berichtet. Die Kosten lägen zwischen 1,5 und 3 EUR/m², die vom Ortsbeirat zu tragen sind. Die Wiesen würden zweimal gemäht. Dafür fielen keine zusätzlichen Kosten an. (mehr …)

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Jetzt mal langfristig: Verkehrsentwicklungsplan 2030

Am kommenden Donnerstag ist wieder Ortsbeiratssitzung und gestern kam eine Einladung zu eindem Bürgerforum am 27. Februar ab 18 Uhr. Da wird eine Verkehrsplanungsgesellschaft ein Bürgerforum zum Verkehrsentwicklungsplan im Scheidemann-Haus veranstalten (Einladung Bürgerforum).

Dazu können wir Vorschläge und Themen einbringen. Die müssen allerdings bis Ende Januar vorliegen und sollen schon in der Ortsbeiratssitzung am morgigen Donnerstag eingereicht werden. Es ist also eine gewisse Eile geboten.

Die weiteren Themen der Sitzung morgen findet ihr bei der Stadt. Die Sitzung findet im Boxcamp in der Hegelsbergstraße 21b statt.

Ich freue mich auf Eure Themenvorschläge, in den Kommentaren oder per Mail!

Update:

Vielen Dank für die vielen Vorschläge. Ich fasse mal zusammen:

  • Radwegenetz:
    schlechte Ausschilderung, nicht zusammenhängend, keine eigenen Wege für Radfahrer, Probleme mit Straßenquerungen
    Verbindung Hopla-Stern für Radfahrer
  • Campus-Erweiterung:
    Ausbau der Radwege, Moritzstraße, Holländische
    Parkplatzsituation Uni
  • nördliche Fuldaquerung fehlt für vernünftige Verkehrsentlastung
  • Zusätzliche Wohnungen:
    zB auf dem Gelände Unterstadtbahnhof

Weitere Ideen die ich einbringen möchte:

  • Bahntrasse Unterstadtbahnhof-Wilhelmshöhe sichern
  • Westring als Verbindung Richtung Schillerviertel Hauptbahnhof ausbauen
  • Konrad-Netz erweitern, wenn sich das Konzept bewährt
  • Nachnutzungskonzept Kassel-Calden
  • Park&Ride Angebote Vellmar / Holländische Straße
  • OpenSpace Konzept erproben zB am Beispiel Westring
  • Möglichkeit prüfen, Straßenbahnanbindung für Entlastung beim Zulieferverkehr für  Industriegebiete (Daimler / Thyssen / Bombardier) zu nutzen

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Was mit dem Gelände am Unterstadtbahnhof geschehen soll…

Für das Gelände des ehemaligen Unterstadtbahnhofs wird derzeit ein neuer Bebauungsplan aufgestellt. Dazu hat es im September eine vorgezogene Bürgerbeteiligung gegeben. Davon haben die Mitglieder des Ortsbeirats jedoch nicht viel mitbekommen. Eine solche Beteiligung besteht aus einem Aushang im Rathaus und einer öffentlichen Bekanntmachung als Anzeige in der HNA.

Für alle, die mit dem Begriff Unterstadtbahnhof nichts anfangen können, hier eine Karte. Es geht um die Fläche zwischen der Mombachstraße, der Wolfhager Straße und dem Westring. Eine echte Perle mitten in der Nordstadt wird entwickelt.


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Zumindest liegt nun ein Entwurf des Bebauungsplanes vor. Der in der nächsten Sitzung des Ortsbeirats diskutiert werden soll. Ihr findet die Date hier: B-Plan Unterstadtbahnhof

Dazu gibt es auch einen Absatz im Piraten-Wahlprogramm für die Nordstadt. Wir wollen zusätzlichen Wohnraum schaffen, damit die Mieten im Zuge der Campus-Erweiterung nicht steigen. Wir wollen Gentrifizierung verhindern und die Vielfalt in der Nordstadt erhalten.

Wohnraum schaffen – Vielfalt erhalten
Durch den Ausbau der Uni werden zusätzliche Studenten günstig in der Nähe der Uni wohnen wollen. Das darf nicht dazu führen, dass Nordstädter verdrängt werden und die Vielfalt in der Nordstadt verloren geht.
Damit die Mieten durch die steigende Nachfrage nicht in die Höhe schnellen, werden wir uns für die Schaffung von neuem Wohnraum einsetzen. Dazu könnte das Gleisgelände am Westring genutzt werden.

Durch die Instandsetzung von derzeit unbewohnbaren Häusern kann noch ein zusätzliches Wohnungsangebot geschaffen werden.

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Bürgerversammlung in der Nordstadt am 21. November

Liebe Nordstädter in Kassel,

ihr seid herzlich eingeladen, am 21. November um 19:30 ins Philipp-Scheidemann-Haus zu kommen. Dort stellt sich der Magistrat der Stadt Kassel Euren Fragen und Anregungen.

Im Vorfeld hatte der Ortsbeirat die Gelegenheit Fragen zum Stadtteil an den Magistrat zu richten. Diese Fragen haben wir Anfang September eingereicht. Jetzt liegen uns die Antworten vor: Buergerversammlung-Nordstadt

Besonders interessant ist der Fragen und Problemkatalog ab Seite 17. Darin geht es um die Campus-Erweiterung der Universität Kassel, um den ÖPNV auf der Holländischen Straße und den möglichen Umbau zur Verbreiterung der Fahrbahnen, um Fußgängerüberwege und Haltestellen, um die Schulen und Kitas im Stadtteil, den Aktivspielplatz in der Quellhofstraße und das Gelände am Unterstadtbahnhof.

Lest euch mal in die Fragen ein und bringt Eure Anregungen mit zur Bürgerversammlung!

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Vorbereitung auf die Ortsbeiratssitzung am 1.11.

Der Ortsbeirat Nord tagt wieder am 01. November um 19 Uhr. Zur Vorbereitung biete ich am Dienstag, den 30.10. ein Vorbereitungstreffen um 19:30 in der Pizza-Mania in der Moritzstraße an.

Eine Tagesordnung gibt es noch nicht, ich habe den einen Antrag zum Umbau der Holländischen Straße gestellt:

Der Ortsbeirat möge folgende Stellungnahme an die
Stadtverordnetenversammlung beschließen:

Der Ortsbeirat Nord (Holland) begrüßt die Anstrengungen der KVG und
 der Stadt die Kapazität auf den Linien 1 und 5 zu erhöhen.

Statt des geplanten Umbaus und der Verbreiterung der Fahrbahnen für
 den Einsatz der Regiotram auf der Holländischen Straße schlägt der
 Ortsbeirat der Stadtverordnetenversammlung, dem Magistrat und der KVG
 vor, intensiv alternative Lösungen zu prüfen und darüber im Ortsbeirat
 zu berichten. Ziel muss es sein eine Lösung für das Kapazitätsproblem
 zu finden, die die Anwohner nicht beeinträchtigt.

Insbesondere eine Kapazitätserhöhung durch den Einsatz zusätzlicher
 Straßenbahnen, ggf. auch mit Beiwagen, auf der Holländischen Straße
 soll geprüft werden.

Eine Verlegung und Verbreiterung der Fahrbahnen zu Lasten von
 Fußgängerwegen und Parkstreifen um den Regio-Tram Verkehr bei
 gleichzeitigem zweispurigen Schwerlastverkehr auf der Holländischen
 Straße zu ermöglichen, reduziert die Lebensqualität an der
 Holländischen Straße zusätzlich. Zudem können beim Verzicht auf einen
 Umbau die zahlreichen Straßenbäume erhalten werden.

 

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Bürgermeister Kaiser informiert über den Trinkraum

Dazu hat er alle Mitglieder der Ortsbeiräte Wesertor, Nord(Holland) und Mitte zum 6. November ins Rathaus eingeladen, um über das weitere Vorgehen zu sprechen. Die Diskussion dazu ist im vollen Gange, zB hier.

Ich würde mich über eure Meinungen zum künftigen Standort des Trinkraums freuen. Soll der Trinkraum in einen Glaswürfel im Hansa-Haus umziehen, soll der Container an der Wolfhager Straße winterfest gemacht werden, habt ihr noch einen besseren Standort oder wollt ihr auch gar keinen Trinkraum in Kassel?

Ich werde dazu ein virtuelles Meinungsbild unter den Kasseler Piraten beantragen und bin gespannt auf das Ergebnis.

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