Doku der Bürgerforen zum Verkehrsentwicklungsplan Kassel 2030

Im ersten Halbjahr 2014 fanden 4 Bürgerforen statt, auf der die Kasseler aufgerufen waren, ihre Ideen und Anregungen zum Verkehrsentwicklungsplan 2030 für die Stadt Kassel einzubringen. Jetzt sind diese Anregungen gesammelt und dokumentiert: vep_ergebnisdokumentation_buergerforen_2014

Die Stadt informiert zusätzlich auf ihrer Internetseite über den aktuellen Stand. Derzeit befinden wir uns demnach noch in der Konzeptphase. Danach kommt die Entscheidungs- und Beschlussphase. Im Frühjahr 2015 soll der VEP2030 beschlossen werden. Insofern sollten Änderungen und Ergänzungen jetzt den Weg in den Plan finden. Darüber steht in der Ergebnisdokumentation leider nocht nichts.

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Antwort der Regionalplanung: Machbarkeitsstudie zur Kasseler Nordumgehung liegt nicht vor

Im vergangenen April hatte ich eine Anfrage in zu den Inhalten der Machbarkeitsstudie des Hessischen Wirtschaftsministeriums zur Kasseler Nordspange der Regionalversammlung an die Regionalplanung gestellt. Da seit langer Zeit keine Sitzung der Regionalversammlung statt gefunden hat und die nächste Sitzung vermutlich erst im Sommer ist, wurde die Anfrage nun per E-Mail am 26.02.2014 beantwortet. Hier nun die Antwort:
Sehr geehrter Herr Berkhout,
Ihrer Anfrage an die Regionalplanungsbehörde vom April 2013 beantworte ich aus Sicht der Oberen Landeplanungsbehörde wie folgt:
Frage:   Wurden der Regionalplanung die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zu einer Nordspange für den Raum Kassel mit Anbindung an die Autobahn A 7 des hessischen Wirtschaftsministeriums mitgeteilt?
Die von dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie zur Nordumgehung Kassel liegt hier nicht vor. Lt. Mitteilung des Ministeriums vom 12.01.2010 zeigt das Ergebnis der Machbarkeitsstudie  – wie bereits bekannt -, dass die Nordumgehung keine ausreichende verkehrliche Wirkung erzeugt. Details der Studie sind hier nicht bekannt.
Sofern weiterhin Interesse an einer Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie besteht (vgl. auch Ihre Unterfragen 1.-4.), empfehle ich Ihnen sich direkt an das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung zu wenden.
Ich gehe davon aus, dass wie besprochen die Anfrage nicht mehr in die Regionalversammlung gegeben werden soll, sondern damit zunächst erledigt ist.
Mit freundlichem Gruß
i.A.
gez. Susanne Linnenweber
Dez. 21/ 2 L Regionalplanung
Regierungspräsidium Kassel

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Breiter und länger – Diskussion um die Straßenbahnhaltestellen

Der Umbau der Holländischen Straße für den Einsatz der Regiotram ist im vollen Gange. Dabei werden einige Haltestelle verlängert, damit auch die Züge in Doppeltraktion dort halten und Fahrgäste aus allen Türen aussteigen lassen können.

Unabhängig davon hatte die KVG dem Ortsbeirat mitgeteilt, dass sie auch einen Umbau der Haltestelle am Holländischen Platz stadtauswärts plane. Dabei sollte die Haltestelleninsel verbreitert werden, damit mehr Personen gleichzeitig darauf Platz finden können, wenn Doppeltraktion-Trams dort vollbesetzt ankommen. Zudem war geplant, den Rechtsabbieger von der unteren Königsstraße auf die Kurt-Wolters-Straße nicht länger durch einen Zebrastreifen zu queren, sondern dort eine Art Open-Space Konzept einzusetzen.

Zu diesen Planungen hat der Ortsbeirat verschiedene Anträge von Hannes Volz diskutiert und alle mit Mehrheit angenommen:

  • Antrag Haltestellenverbreiterung HoPla 11-2013
    Abstimmungsergebnis: 6 ja, 0 nein, 4 Enthaltung
    Ich habe mich hier enthalten, da der Antrag eine komplette Umgestaltung des Bereichs am Stern fordert. Eine fußgänger- und fahrradfreundlichere Gestaltung ist dort sicherlich nötig, aber sie sollte im Vorfeld mit den Anliegern dort diskutiert werden.
  • Antrag Straßenrand-Haltestelle HoPla 11-2013
    Abstimmungsergebnis: 8 ja, 1 nein, 1 Enthaltung
    Von diesem Antrag wurden nur noch die Punkte 6-7 abgestimmt, da durch die Annahme des vorigen Beitrags bereits die Auflösung der Haltestelleninsel und die Umgestaltung der Unteren Königsstraße gefordert worden war. Ich habe dem Antrag zugestimmt
  • Antrag Haltestelle Halit-Platz-Scheidemann-Haus 11-2013
    Abstimmungsergebnis: 9 ja, 0 nein, 1 Enthaltung
    Dem Antrag habe ich zugestimmt. Darin wird gefordert, dass an der Haltestelle Scheidemann-Haus / Halitplatz durch eine Ampelschaltung auf ganzer Haltestellenlänge das Aussteigen und Überqueren der Fahrbahn ermöglicht wird.
  • Dann habe ich noch einen Antrag gestellt, dass die Verbreiterung der Haltestelleninsel noch keine ausreichende Lösung zur Erschließung der Uni im Rahmen der Campus-Erweiterung ist. Dieser Antrag wurde einstimmig mit 10 Stimmen angenommen.

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Kassel-Calden – Kein Fehler, sondern Absicht!

mahnwache-calden-notlanden.previewHier meine Antwort auf die heutige Frage der HNA-Redaktion in der Wahlkampfberichterstattung:

Kassel-Calden war kein Fehler, sondern Absicht. Von Anfang an war klar, dass kein zweiter Ferien-Flughafen neben Paderborn wirtschaftlich existieren kann.

Das jetzige Desaster hat die CDU in Land, Stadt und Landkreis ebenso zu verantworten wie die SPD-Oberen in Stadt und Landkreis Kassel. Weitere Verantwortung trägt die unkritische Berichterstattung der lokalen Presse.

Ohne eine Nordtangente gibt es auch keine Perspektive als Logistik-Drehkreuz für den Frachtverkehr. Deshalb muss der Flughafen umgehend verkauft oder ein Nachnutzungskonzept für das Gelände erstellt werden.

Die PIRATEN haben sich von Anfang an gegen den Flughafen positioniert:
http://www.piratenpartei-kassel.de/content/kasselcast-05-der-flughafen-kassel-calden
http://www.piratenpartei-hessen.de/aus-den-kreisen/2013-04-15-»jeder-bonsai-baum-bringt-mehr-wachstum-als-kassel-calden«-piraten-befuer

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