Jetzt wird’s ernst: Planungsausschuss berät Windenergiekonzept Nordhessen

Am morgigen Donnerstag berät der Haupt- und Planungsausschuss zum zweiten und voraussichtlich letzten Mal über das Windenergiekonzept, bevor es der Regionalversammlung zur Entscheidung vorgelegt wird. Danach soll im Frühjahr die Offenlegung geschehen, bei der noch Einwände und Stellungnahmen eingereicht werden können.

Ich veröffentliche hier die Dokumente für die morgige Sitzung. Die endgültige Kartendarstellung wird erst zur Sitzung vorliegen.

Außerdem soll in der Sitzung ein Antrag der SPD zur Salzwasserpipeline von K+S beraten werden:

Bei den Windvorrangflächen wird es darum gehen, inwieweit mit den bestehenden Kriterien das Flächenziel erreicht werden kann. Natur- und Vogelschutzinteressen kollidieren hier mit der Suchraumkulisse, die auf den bewaldeten Höhenlagen Vorrangflächen ausweisen will. Im Nachgang zur Sitzung vom 10. Dezember werden jetzt auch Flächen ab 15 ha mit einbezogen um die Gesamtfläche zu erhöhen. Das grundsätzliche Problem ist aber nach wie vor die Festlegung auf die Mindestwindgeschwindigkeit von 5,75 m/s, die es nicht erlaubt auf konfliktärmere andere Flächen auszuweichen. Das werde ich in der Sitzung nochmals ansprechen.

Der Antrag zu K+S kritisiert die Genehmigung des Regierungspräsidiums für die Salzwassereinleitung in die Oberweser und fordert stärkere Anstrengungen für eine Pipeline bis zur Nordsee. Hier sind aus meiner Sicht die Fakten schon geschaffen, so dass es sich vor allem um eine Willensbekundung für eine weserfreundlichere Lösung handelt.

Flattr this!